WoO 158/28 (Hess 133) Two Austrian folk songs: Das Liebe Käzchen
Munter
Hess 133 (WoO 158) – Two Austrian folk songs: “Das Liebe Käzchen”: Unsa Katz häd Kaz’ln g’habt and “Der Knabe auf den Berge”: Duart ob’n af’m Beargerl gu gu!, for voice and harpsichord or fortepiano. Hess 133, KH (WoO 158, p. 665).
They are included in a letter from Beethoven to the publisher Simrock dated 18 March 1820; published in the Niederrheinische Musikzeitung on 23 September 1865 and later also by others: most recently by Hess in the fifth instalment of the Supplemente zur GA, 1962 (with the addition of the opening words of the second song, which are no longer legible in the original manuscript).
[By Biamonti Giovanni – Catalogo cronologico e tematico delle opere di Beethoven comprese quelle inedite e gli abbozzi non utilizzati, Torino, ILTE 1968]
“Das liebe Kätzchen” [Derived from an Austrian folk song for soprano with piano accompaniment. Written around March 1820. This piece and the following No. 134 were sent, together with a letter dated 18 March 1820, to Nicolaus Simrock of Bonn. The letter, containing both songs, was purchased by Wilhelm Speyer of Frankfurt am Main around 1825. They then passed into the collection of Edward Speyer of Shenley, near London, around 1865 and were catalogued as part of his collection in Theodor Frimmel’s Beethoven Jahrbuch, vol. 2, Georg Müller, Munich and Leipzig 1909, p. 306. Later acquired by H. C. Bodmer, they are now part of the holdings of the Beethoven-Haus, where they carry the catalogue number SBH 399. The former catalogue number in the Bodmer collection was Br 227. The letter to Simrock is catalogued as Anderson 1013/Brandenburg 1372. Published by Hess in SBG, vol. V, 1962, p. 38. See No. 134 for further information.]
Vien am 18ten März 1820
Lieber Herr Simrock !
Ich weiß nicht, ob ich mich im vorigen Briefe recht über alles geaüßert – ich schreibe ihnen daher nur kurz, daß ich auch Wohl, wenn Sie es für nöthig finden, ihnen den Termin zur Herausgabe der Variationen verlängern kann +d.H. länger als 6 Monathe.+ – Was die Meße betrift, so habe [ich]* es Reiflich überlegt, u. könnte ihnen selbe wohl für das mir von ihnen angebotene Honor. von 100 louisdor geben, wenn sie vieleicht einige Bedingungen, welche ich ich ihnen vorschlagen werde, u. eben, wie ich glaube, ihnen nicht beschwerlich fallen
den Plan über die Herausgabe haben wir hier schon durchgegangen, u. glauben Wohl, daß die Sache, jedoch mit gewissen Modificatio[nen]* bald in’s Werk gesezt werde können, welches sehr nöthig ist, daher ich denn auch eilen werde, ihnen baldigst die nöthigen änderungen vorzuschlagen –
da ich weiß, daß die Kaufleute das Postgeld gerne sparen, so füge ich hier 2 österreich
Mein Kopist ist eben nicht da, ich hoffe sie werden es wohl lesen können – d.g. könnten Sie manche von mir haben, wofür Sie mir eine andere Gefälligkeit erweisen können. –
in Eil der Ihrige
Beethoven







